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Grußwort des Präsidenten

400 Jahre St. Vitus Schützenverein 1606 e.V. Südlohn, für uns alle eine unvorstellbar lange Zeit.

400 Jahre Bestehen unseres Vereins, damit gehören wir sicher zu den ältesten Schützenvereinen in der hiesigen Umgebung.

400 Jahre zeugen von einer langen Tradition des miteinander Lebens und füreinander Daseins, in guten wie in schlechten Zeiten.

400 Jahre Schützenverein bedeuten für die jetzige Generation der Schützenbrüder aber auch, das von unseren Vorfahren erbrachte Vereinsleben in ordentliche Bahnen weiterzuführen.

Wir wollen unser großes Jubiläum Ende August 2006 in einem gebührenden Rahmen feiern. Hierzu gehören vor allem alle Schützenbrüder, ob jung oder alt; aber auch die gesamte Südlohner Bevölkerung soll an unserem Fest teilhaben. Ebenso haben wir zu diesem Festakt zahlreiche Nachbarvereine eingeladen, die mit uns zusammen diese runde Jubiläum erleben dürfen.

Ich darf im Namen unserer 1.200 Schützenbrüder alle recht herzlich zu unseren Festtagen begrüßen, besonders aber unsere ehemaligen Könige und Königinnen mit ihren Throngefolgen, die doch alle mit ihren Taten zum Fortbestehen unseres Traditionsvereins beigetragen haben.

Einen ganz besonderen Dank möchte ich all denjenigen zukommen lassen, die keinen Einsatz und keine Kosten gescheut haben, damit diese Jubiläumsfest für uns alle in guter Erinnerung bleiben wird.

Wir feiern unsere alljährlichen Schützenfeste unter dem Motto

Ordnung – Eintracht – Frohsinn.

Ich hoffe, dass auch unser 400-jähriges Jubelfest diesem Grundsatz treu bleiben wird.

All unseren Mitgliedern mit ihren Angehörigen, und all unseren hoffentlich zahlreich erscheinenden Gästen wünsche ich frohe Festtage in unserer Gemeinschaft.

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gez. Karl-Heinz Tenbrake
Präsident

Die Präsidentenkette des St. Vitus Schützenvereins

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Grußwort der katholischen Kirchengemeinde St. Vitus Südlohn

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Pfarrer Stefan Scho, katholische Kirchengemeinde St. Vitus

Liebe Mitglieder des St. Vitus Schützenvereins Südlohn 1606 e.V.!

Der St. Vitus Schützenvereins Südlohn 1606 e.V. feiert in diesem Jahr sein 400-jähriges Bestehen. Anässlich dieses besonderen Jubiläums spreche ich ihnen als Pfarrer gern die herzliche Glück- und Segenswünsche im Namen der St. Vitus Kirchengemeinde aus.

Diese große Ereignis ist ein Ansporn, in die Geschichte des Kirchspiels Südlohn einzutauchen.

Mitte des 16. Jahrhunderts kämpften die Niederländer um Ihre Unabhängigkeit von Spanien. dieser Kampf brachte dem Münsterland Not und Elend. Oft überschritten beide Kriegsparteien die Grenzen und erpressten von unseren Vorfahren Lebensmittel und Geld. Um diese Zwänge abzuwehren und ihnen vorzubeugen, schlossen sich die Bürger Südlohns zu einer Schutzorganisation zusammen.

Aus dieser Schutzfunktion der Bürger des 16. Jahrhunderts erwuchs der älteste Schützenverein Südlohns, bei dessen Zusammenkünften und Festen sich die Bewohner des Ortes seit vier Jahrhunderten zum Austausch und zur Geselligkeit zusammenfanden und –finden.

Die jahrhundertelange Treue zum Verein ruht auf einem festen Fundament, wie es die Schriftzüge auf Ihrer Fahne bekunden.
„St. Vitus Schützenverein Südlohn 1606 e.V.“
„Ordnung – Eintracht – Frohsinn“

Der Name „St. Vitus“ bezeugt die Verbundenheit mit dem Schutzpatron unserer Kirchengemeinde. St. Vitus opferte sein Leben dem Glauben.
Auf rücksichtsvoller Ordnung fußt die Eintracht, die friedliche Harmonie in einer Gemeinschaft. Diese löst wiederum den Frohsinn, die Freude am Mittun aus.

„Wir brauchen für den Frieden die Hilfe Gottes.“ (Pressebericht über das Treffen in Münster anlässlich des Weltjugendtages in 2005) „Daher baten die Jugendlichen Gott um die Kraft, nicht Zwie- sondern Eintracht zu stiften.“ Diese Bitte sollte das Anliegen aller Christen sein.

Das Bemühen um – Ordnung – Eintracht – und – Frohsinn – hat die Schützengemeinschaft durch Jahrhunderte so fest zusammengeschmiedet, das in diesem Jahre 2006 das große Vereinsjubiläum gefeiert werden kann.

Unter den Richtlinien des Vereins, liebe Mitglieder des St. Vitus Schützenvereins, lassen Sie sich auch heute noch motivieren, gemeinsam einer guten Sache nachzugehen, die dem Wohle aller dient. Dafür danken wir Ihnen.
Dem St. Vitus Schützenverein Südlohn 1606 e.V. wünschen wir für das Jubelfest gutes Gelingen und für die Zukunft weiterhin Gottes Segen für ein einträchtiges Vereinsleben.

Für die katholische Kirchengemeinde St. Vitus, Südlohn
gez. Pfarrer Stefan Scho

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Vorwort des Beirates

„Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.“

Dieses Zitat des Dichters Goethe, das Dr. Josef Tenhagen in seiner Ansprache zum 350 jährigen Jubiläum im Jahr 1956 verwandt hatte, möchten wir auch als Leitmotiv über dieses Festbuch stellen.

400 Jahre Schützenverein sind für uns ein guter Grund, die Geschichte unseres Vereins – soweit sie denn überliefert ist – in Wort und Bild festzuhalten. Die Dokumentation der Geschichte hätte allein schon ihren Sinn, wenn es nur darum ginge, Vergangenes für die Nachwelt aufzuschreiben. Darum geht es aber nicht allein. Sinn einer Jubiläumsfeier und damit auch dieses Festbuches ist immer auch die Bewahrung überlieferter Traditionen und ihre Weitergabe an zukünftige Generationen. Dazu soll dieses Festbuch einen Beitrag leisten.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die uns bei der Erstellung dieses Festbuches unterstützt haben. Ohne die Hilfe Vieler, wäre dieses Buch nicht möglich gewesen.

Ganz besonders bedanken wir uns beim Gemeindearchivar, Herrn Ulrich Söbbing, der uns die Textbeiträge zur Geschichte unseres Heimatortes und zur Geschichte des Schützenwesens bis in das 19. Jahrhundert erstellt hat und damit die Geschichte von Heimatort und Schützenverein in den Zusammenhang gestellt hat.

Ebenso danken wir allen, die uns bei der Suche nach geeigneten Fotos für dieses Buch unterstützt haben und uns viele einzelne Fotos, manchmal auch ganze Fotoalben, wie selbstverständlich zur Verfügung gestellt haben. Alle Fotos wären es wert gewesen, veröffentlicht zu werden. Aus Platzgründen mussten wir eine Auswahl treffen. Darum bitten wir um Verständnis, wenn wir Fotos nicht berücksichtigt haben.

Schließlich möchten wir uns bedanken, dass wir mit unserem Anliegen überall „offene Türen“ angetroffen habe. Wir durften mit unseren Bitten um Unterstützung Gast in vielen Häusern sein. Überall fanden wir nicht nur Verständnis für unsere Arbeit, sondern Unterstützung und Begeisterung für die Sache des Schützenvereins.

Wir wünschen unserem Schützenverein, dass diese Unterstützung und Begeisterung auch andauert über die Jubiläumstage des Jahres 2006 hinaus.

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Beirat zur Erstellung des Festbuches:
Felix Lüdiger, Josef Frechen, Manfred Röttger, Heinz Temminghoff, Walter Funke, Josef Sibbing, Heinz Röttger, Thomas Diehl

Festprogramm zum Jubiläums – Schützenfest 2006

Freitag, 25.August .2006

15.00 Uhr          Altennachmittag für die Senioren des Schützenvereins

18:00 Uhr          Antreten der Schützen im Festzelt, Ausholen der Fahnen, Abholen des Präsidenten am Haus Wilmers

anschl.             Gefallenenehrung und großer Zapfenstreich am Ehrenmal

20.00 Uhr          Festkommers im Festzelt

 

Altennachmittag für die Senioren des Schützenvereins

Ein Festauftakt nach Maß

Am Freitag, dem 25. August begann das Jubiläums-Schützenfest 2006 mit dem Altennachmittag für die Senioren des Schützenvereins. Seit einigen Jahren ist es eine lieb gewordene Tradition, dass der Schützenverein jedes zweite Jahr zum Jahresende alle Mitglieder ab 65 Jahre mit ihren Ehefrauen sowie die Witwen von verstorbenen Vereinsmitgliedern zur Kaffeetafel und zum gemütlichen Beisammensein einlädt. Im Jubiläumsjahr ist dieses Treffen als Auftaktveranstaltung zum Jubiläum vorverlegt worden.

Alle Senioren waren persönlich von Mitgliedern des Vorstandes und des Offizierskorps eingeladen worden. Fast 300 Senioren machten sich am Freitagnachmittag auf den Weg zum Festzelt und übertrafen damit die Erwartungen an eine gute Beteiligung deutlich. Ein herrliches Bild, wie aus allen Richtungen bei Sonnenschein, der das Jubiläum nicht an allen Tagen begleiten sollte, die Senioren zum Festzelt strömten, um beim ersten Höhepunkt im Festprogramm dabei zu sein.

Zur großen Kaffeetafel begrüßte der Präsident Karl-Heinz Tenbrake alle Senioren. Als ersten Programmpunkt kündigte er als Gast Heinrich Schulte-Brömmelkamp an, bekannt auch als Heini aus Kattenvenne. Heini wusste viel zu berichten von seinen Alltagssorgen in Kattenvenne und seinen täglichen Arrangements aus der 40-jährigen Ehe mit seiner Angetrauten Erna und hatte damit die Lacher schnell auf seiner Seite.

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Altennachmittag: Heinrich Schulte Brömmelkamp alias Heini aus Kattenvenne und Präsident Karl-Heinz Tenbrake

Auch Ehrungen durften beim Altentag nicht fehlen. Der Präsident Karl-Heinz Tenbrake überreichte allen anwesenden über 80 Jahre alten Mitgliedern als Erinnerung eine eigens für dieses Jubiläum angefertigte Armbanduhr, die im Zifferblatt das Südlohner Kleeblatt mit der Inschrift 400 Jahre St. Vitus Schützenverein enthält.

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Ehrung der Altersjubilare ab 80 Jahre und Ehrenmitglieder: Präsident Karl-Heinz Tenbrake, Leo Niehoff, Hermann Gehling, Ehrenmitglied Heinz Röttger, Wilhelm Dönnebrink, Heinrich Telöken, Heinrich Olthoff, Bernhard Bone, Josef Nollenberg, Karl Tegelkamp, Johannes Lüdiger, Bernhard Funke (Doornte), Ehrenmitglied Josef Gröting, Ehrenmitglied Bernhard Krüchting, Ehrenmitglied Hubert Rotz

Mit bekannten Märschen und Melodien unterhielt ein Teil der Südlohner Musikkapelle die Festgesellschaft und sorgte damit zum ersten, aber nicht zum letzten Mal bei diesem Jubiläum für echte Schützenfest-Atmosphäre im Festzelt.

Zum Abschluss sprach das Ehrenmitglied Bernhard Krüchting, der mit 89 Jahren das älteste Mitglied des St. Vitus Schützenvereins ist, stellvertretend für alle Anwesenden dem Verein mit einer engagierten Ansprache ein herzliches Dankeschön für diesen Altentag aus.

Der Altentag wurde damit zu einem Festauftakt nach Maß. Bezeichnend für unsere Senioren ist aber auch, dass es für viele von Ihnen danach eine selbstverständliche Pflicht war, am anschließenden Ausholen des Präsidenten und der Gefallenenehrung teilzunehmen.

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Am Freitagabend wurde das Programm fortgesetzt mit dem Ausholen der Fahnen, dem Abholen des Präsidenten und der Gefallenenehrung und dem Großen Zapfenstreich am Ehrenmal.

Im Rahmen des viertägigen Jubiläums-Programms wurden diese Programmpunkte im Festverlauf vom üblichen Samstagabend auf den Freitagabend vorverlegt. Bei den Festvorbereitungen gab es einige Überlegungen im Vorstand, ob man denn am Freitag, der ja für alle ein voller Arbeitstag ist, wohl schon mit einer großen Beteiligung rechnen dürfte. Aber schon beim ersten Antreten des Bataillons wurden die Erwartungen deutlich übertroffen. Es waren mehr als 250 Schützen im Festzelt angetreten.

Unter dem Vorantritt des Spielmannszuges und der Musikkapelle marschierten Vorstand, Offiziere und Schützen vom Festzelt in den Ortskern, um zunächst am Haus Wilmers die Vereinsfahnen in gewohnter Weise auszuholen.

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Direkt danach wurde dort ebenfalls der Präsident Karl-Heinz Tenbrake ausgeholt. Um Zeit für den nachfolgenden Festkommers zu sparen, war das Ausholen des Präsidenten dorthin verlegt worden. Üblicherweise wird der Präsident an seinem Wohnhaus abgeholt. Trotzdem versorgten die Nachbar-Frauen des Präsidenten aus dem Mühlenkamp auch im Ortskern die angetretenen Schützen in bewährter Manier mit einem kühlen Getränk.

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Das Gedenken an die gefallenen und vermissten Soldaten und an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft ist ein fester Bestandteil unseres Schützenfestes. Die Erinnerung ist für uns als Schützenverein nicht nur selbstverständliche Pflicht, sondern zugleich stete Mahnung an jeden Einzelnen von uns, allen Anfängen von Krieg und Gewaltherrschaft mit aller Kraft entgegen zu treten.

Ort des Gedenkens in Südlohn ist die Ehrenmalanlage zwischen der Eschstraße und Friedhofstraße. Ausgangspunkt ist die Friedenseiche, die Südlohner Bürger nach Ende des deutsch-französischen Krieges 1870/1871 zum Gedenken gepflanzt haben. Nach dem I. Weltkrieg wurde 1922 der Friedensengel errichtet. Auf dem Sockel sind die gefallenen und vermissten Soldaten des I. Weltkrieges sowie des Krieges 1870/1871 namentlich verzeichnet. Bis in die 60er Jahre stand der Friedensengel mit der Blickrichtung zur Eschstraße.

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Bürgerschützenfest 1956 – Jubiläum 350 Jahre: Kranzniederlegung am alten Ehrenmal an der Eschstraße
Oberst Bernhard Robers bei der Ansprache

1965 konnte dann die Gemeinde Südlohn die Erweiterung und Neugestaltung der Ehrenmalanlage auf dem ehemaligen kommunalen Friedhof in Südlohn vollenden, der bis 1928 Begräbnisstätte der Gemeinde war. Links vor dem alten Hochkreuz befinden sich 4 Soldatengräber, darunter jeweils das Grabmal eines unbekannten Soldaten aus dem I. und II. Weltkrieg. Rechts daneben sind 6 schlichte Steinstelen errichtet mit den Namen der gefallenen und vermissten Soldaten der Weltkriege, der Opfer des Bombenangriffs auf Südlohn sowie den Namen der deportierten und ermordeten jüdischen Familien.

Im Zuge der Neugestaltung wurde der Friedensengel von 1922 umgesetzt. Die Blickrichtung ist jetzt in Richtung des neuen Ehrenmals.

Die Gefallenenehrung fand in der Nachkriegszeit zunächst am Sonntag nachmittag nach dem Ausholen des Königspaars vor der Parade statt. Mit Beginn der 70er Jahre hat sie ihren angestammten Platz am Samstag abend nach dem Ausholen des Präsidenten erhalten. Die Ansprache zur Gefallenenehrung hält ein Repräsentant aus dem öffentlichen Leben unserer Gemeinde oder ein Vertreter aus den Reihen des Vorstandes, des Offizierskorps oder auch der Mitglieder des Schützenvereins.

Bei der anschließenden Gefallenenehrung an der Ehrenmalanlage auf dem alten Friedhof hielt aus den Reihen der Schützen Ludger Hayk die diesjährige Ansprache. Die Kranzniederlegung erfolgte durch den Präsidenten und die musikalische Gestaltung lag traditionell bei der Musikkapelle, dem Spielmannszug und dem Männerchor.

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Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Große Zapfenstreich. Besonders zu erwähnen bleibt, dass die Zahl derer, die dabei die Nationalhymne mitsangen, deutlich stärker war als in früheren Jahren. Das mag sicher auch eine Folge der Fußball-Weltmeisterschaft gewesen sein, die Deutschland als ein weltoffenes Land und freundlicher Gastgeber im Sommer 2006 geprägt hatte.

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Schützenfest 2006: Präsident Karl-Heinz Tenbrake bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal, im Hintergrund: Musikkapelle und Spielmannszug Südlohn

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Schützenfest 2006: Gefallenenehrung am Ehrenmal
Männerchor Südlohn unter Leitung von Heike Rotherm

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Festkommers im Festzelt

Der Schützenverein hat alle eingeladen

Der Freitagabend stand ganz im Zeichen des Festkommers, zu dem der St. Vitus Schützenverein alle eingeladen hatte, die dem Verein verbunden sind. Insbesondere die Vertreter der Vereine und Verbände sowie der Südlohner Nachbarschaften waren vollzählig unserer Einladung gefolgt.

Die Festansprache hielt unser Präsident Karl-Heinz Tenbrake. Danach übernahm das Vorstandsmitglied Manfred Röttger die weitere Moderation des Abends und leitete zu den Grußworten über.

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Die Gründung unseres Vereins steht in engem Zusammenhang mit der Befestigung des Ortes Südlohn vor mehr als 400 Jahren. Seither ist der St. Vitus Schützenverein zu allen Zeiten eng mit dem Südlohner Gemeinwesen verbunden. Das erste Grußwort stand somit nicht von ungefähr dem ersten Bürger der Gemeinde, Herrn Bürgermeister Georg Beckmann, zu.

Im Anschluss übermittelte Pfarrer Stefan Scho als Vertreter der Pfarrgemeinde St. Vitus und St. Jakobus seine besten Wünsche und verwies auf die enge Verbindung des Schützenvereins zur Katholischen Kirchengemeinde in Südlohn.

Selbstverständlich gehören zum Schützenfest die Abordnungen unserer Nachbar-Schützenvereine. Was wäre ein Festumzug beim Schützenfest ohne die Deputationen der Gastvereine? So waren die Vertreter des Allgemeinen Bauernschützenvereins Südlohn, des St. Jakobi Schützenvereins Oeding, des Bauernschützenvereins Oeding-Nichtern und des St. Ludgeri Schützenvereins Weseke Gast beim Festkommers. Stellvertretend für alle Schützenvereine richtete der Präsident des Allgemeinen Bauernschützenvereins Südlohn, Clemens Wedding, ein Grußwort an die Versammlung.

Unverzichtbar sind auf Schützenfesten die Musikvereine. Spielmannszüge, Musikkapellen und Chöre, denn sie tragen ganz wesentlich zum Gelingen der Schützenfeste bei. Vertreter der Spielmannszüge aus Südlohn und Oeding, der Musikkapellen aus Südlohn und Weseke sowie des Männerchores und der St. Vitus Chorgemeinschaft Südlohn waren der Einladung zum Festkommers gefolgt. Stellvertretend für alle Musikvereine sprachen Norbert Rathmer vom Spielmannszug Südlohn und Andre Ingenhorst von der Musikkapelle Südlohn ein Grußwort.

Neben den Schützen- und Musikvereine waren auch alle anderen Südlohner Vereine und Verbände und unsere Nachbarschaften der Einladung zum Festkommers gefolgt. Ihr zahlreiches Erscheinen zeugt von einem lebendigen Vereinswesen in unserem Ort. Viele Aktive und Verantwortliche aus den Vereinen und Nachbarschaften haben auch Aufgaben im Schützenverein übernommen. Für die Anliegen des Schützenvereins findet der Schützenverein bei Vereinen und Nachbarschaften immer ein offenes Ohr und manche helfende Hand. Als Vertreter für alle Vereine überbrachte Helmut Emmerich vom Heimatverein Südlohn mit seiner Rede die Glückwünsche an den Schützenverein.

Nach den Grußworten erfolgte die Ehrung verdienter Vereinsmitglieder durch den Präsidenten Karl-Heinz Tenbrake und den Oberst Hugo Emmerich.

Mit einem Orden in Gold wurden ausgezeichnet: Josef Frechen und Manfred Röttger für die Erstellung des Festbuches sowie Franz-Josef Niestegge und Bernd Röttger für ihre langjährigen Dienste als Offizier und Vorstandsmitglied.

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Mit einer Wandtafel mit Schützenemblem wurde Berni Langenbrink nach langjähriger Mitgliedschaft im Vorstand verabschiedet, seine Ehefrau Agnes erhielt einen Blumenstrauß.

Nach den Ehrungen bestand Gelegenheit zur persönlichen Gratulation beim Präsidenten, womit der offizielle Teil endete. Im Anschluss spielte die Band „Pole Position“ zum Tanz, der den ersten Festtag des Jubiläums in den frühen Morgenstunden des Samstags enden ließ.