p1170454Der Spatenstich für den Jubiläumsbaum zum 250-jährigen Jubiläum des Junggesellenschützenvereins ist am 05.04.14 am Ehrenmal gesetzt worden. Es ist der zweite Baum den der St. Vitus Schützenverein in den letzten Jahren pflanzte. Der Erste 2006 zum 400 -jährigen Vereinsjubiläum.

Mit vereinten Kräften von Vorstands- und Offiziersmitgliedern wurde eine deutsche Eiche auf dem Platz am Ehrenmal gepflanzt.

Ebenfalls haben wir am 04.05 .14 und 05.05.14 die Pflasterarbeiten für den Eingangsbereich zum Ehrenmal auf drei Meter verbreitert. Dadurch wird es möglich, dass Schützen und Musikzüge bei künftigen Veranstaltungen geordnet zum Ehrenmal marschieren können.


Baumpflanzaktion 05.04.2014

Freitag 04.04.2014

Samstag 05.04.2014

 

neu-33Die Entstehung des Junggesellen- Schützenverein im Jahre 1764   :

Die Geschichte des Junggesellenschützenvereins dürfte ebenfalls bis zur Befestigung Südlohns zurückgehen. Nur die unverheirateten, unbescholtenen und mindestens achtzehnjährigen Söhne der alteingesessenen Bürger, der „Poahlbörger“, konnten der Bürger – Junggesellen – Compagnie angehören. Zum Aufnahmeritual gehört bis in die heutige Zeit das „Fähndeln“, bei dem unter der Fahne der Eid gesprochen und Brot und Salz verzehrt wird.

Am 1. Mai 1764 verhinderte der Schulte mit Unterstützung des Vogtes und weiterer Hilfskräfte mit Gewalt das traditionelle Treiben. Schließlich wurden Schulte Ebbing und die Junggesellen von mehreren „guten und verständigen Leuten“ sowie dem alten und neuen Rat von Südlohn dazu gebracht, einen Vergleich zu schließen. Schulte Ebbing kaufte den Junggesellen ihr Recht auf den Maibaum mit 250 Reichstalern ab. Das Kapital wurde den Bürgermeistern am 1. Oktober zum Nutzen des Wigbolds übergeben. Diese versprachen dafür, den Junggesellen jährlich 8 ½ Reichstaler an Zinsen auszubezahlen und verpfändeten den Spoitekamp als Sicherheit. Die erste Zinszahlung im Jahre 1765 wurde zum Anlass genommen, ein Protokollbuch anzulegen, das auch den offiziellen Ausgangspunkt der Chronik des Junggesellenvereins bildete. Zur ewigen Erinnerung wurde zudem an dem Platz, an dem immer der Maibaum aufgesetzt worden war, am Martinimarkttag 1764 eine Linde gepflanzt.

Ausführlicher auf unserer Internetseite: Vereinsgeschichte – Rückblick auf die Geschichte des Junggesellenschützenvereins Südlohn